Monatsarchiv für Dezember 2011

Oben mit statt oben ohne!

Was haben Udo Lindenberg, Johnny Depp und Queen Elizabeth gemeinsam? Na…? Bevor Ihr noch lange herumrätselt – die drei verbindet die Leidenschaft für ein ganz besonderes Mode-Accessoire – den Hut! Und dabei ist diese Leidenschaft nicht etwa im Zuge irgendwelcher saisonaler Trends entstanden oder etwa witterungsabhängig – nein, diese Leidenschaft ist den dreien schon seit Jahren anzusehen.

Fangen wir mit Udo an: Kann sich irgendeiner von Euch den deutschen Vorzeige-Rocker (momentan ja suuuper angesagt) OHNE seinen Bogart vorstellen? Ich jedenfalls nicht. Nachdem sich übrigens jahrelang das Gerücht hielt, Udo verstecke darunter eine vermeintliche Glatze, hat der Musiker Anfang 2011 das Geheimnis um sein Hutfaible gelüftet: Eine hübsche, braungebrannte Brasilianerin hat ihm Anfang der 80er Jahre wohl aufgrund nicht erwiderter Liebesmühe ratsch ein Messer einmal quer über den Kopf gezogen. Keine schlimme Verletzung, aber trotzdem eine bleibende Narbe – clever getarnt unter Udos ständigem Begleiter.

Unserem nächsten Hutträger, Johnny Depp, wurde seine Paraderolle als „bester Pirat der Welt“ wahrlich auf den Leib oder besser gesagt auf den Kopf geschneidert: Privat sieht man den sympathischen Johnny nur ganz selten ohne seinen Stetson. Da traf es sich ja gut, dass sein filmisches Alter Ego Jack Sparrow, oh pardon, CAPTAIN Jack Sparrow, ein verwegen-verruchtes Piratenoutfit samt Dreispitz aus Leder trug. Und mal ehrlich – ohne selbigen sähe besagter bester Pirat der Welt doch nur halb so scharf

Von „scharf“ auf Queen Elizabeth überzuleiten, ist zugegebenermaßen etwas schwierig. Daher spare ich mir die Einleitung und komme gleich zu ihrer unvergleichlichen Stilsicherheit. Man sieht sie nur ganz selten unbehütet in der Öffentlichkeit – und dabei wirkt sie keineswegs bieder oder spießig, im Gegenteil! Erinnert Euch nur mal an DIE Hochzeit 2011… nein, nicht Charlène und Albert… Kate und William! Neben Kates fabelhaftem Alexander McQueen Kleid (und Pippas vielgerühmter Rückansicht) war es vor allen Dingen der Anblick der (85-jährigen!) englischen Königin in ihrem hellgelben Outfit samt passendem Hütchen, der uns Modeleuten im Gedächtnis haften blieb. Toll sah sie aus! Guter Stil ist zwar nicht käuflich – die richtige Kopfbedeckung aber schon!

Schal binden leicht gemacht – Tipps und Tricks!

In der heutigen Zeit gilt der Schal als eines der Modeaccessoires schlechthin – und das sowohl für die moderne Frau als auch für den modebewussten Mann. Während er seinen Ursprung im fernen Osten hat, ist der Schal heute aus der Modewelt rund um den Globus nicht mehr weg zu denken, egal ob lässig und schmückend über die Schultern geworfen oder als funktionaler Hals- und Nackenwärmer bei Wind und Wetter.

Einen Schal wird sicherlich ein jeder von uns bei sich zuhause finden. Dieses schöne Accessoire  gibt es in allen Farben, Formen, Stoffen und Größen. Die einfachste und bekannteste Art, einen Schal umzulegen, ist, ihn einfach oder auch doppelt um den Hals zu wickeln. Dabei gibt es die spektakulärsten Arten, wie man einen Schal binden kann: von frech über sportlich bis elegant. Ein Schal ist so variabel, dass er sogar in wenigen Sekunden und mit einfachen Handtricks zum Hingucker des gesamten Outfits werden kann.

Doch woher kommt eigentlich der Schal? Der Schal ist ursprünglich ein Kleidungsstück, das früher die Bewohner von Kaschmir, einem ehemaligen Fürstenstaat im Himalaya-Gebirge, trugen. Aus der Wolle der Kaschmirziege wurden viereckige Tücher gewebt, die über Kopf und Schultern getragen werden konnten. Dort in den Bergen Zentralasiens leben die Himalaja-Bergziegen, deren weiches Haar und Unterfell in ganz Asien seit jeher hoch gehandelt wird. So gilt Kaschmirwolle heutzutage als die weichste, luxuriöseste und hochwertigste Wolle der Welt. Die bekannten Pashmina-Schals werden aus genau diesem hochwertigen Kaschmir gefertigt. Auch internationale Stars und Sternchen greifen selbstverständlich immer wieder zu diesem edlen Stoff, wenn es darum geht, sich auffallend in Szene zu setzen.

Im 15. Jahrhundert wurden die Pashmina-Tücher noch unter den Mogul-Herrschern hergestellt. Das im Kaschmir-Tal gewebte Pashmina-Tuch blieb jedoch für lange Zeit nur Königen, Herrschern und Kaisern vorbehalten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts fand das Kleidungsstück dann zunehmend den Weg nach Europa. Seine angenehmen Trageeigenschaften und hohe Qualität machten das Pashmina-Tuch immer beliebter und wertvoller für die europäische Modewelt. So wurde der Schal im 19. Jahrhundert als großes, quadratisches bzw. rechteckiges Umhängetuch bekannt. Auch Schals aus Seide oder Wolle waren jetzt gefragt und entwickelten sich zum Modetrend. So kam es dazu, dass auch der normale Bürger einen recht günstigen Schal erwerben konnte.

Heute werden Pashmina-Schals durch professionell ausgebildete Weber hergestellt. Die führenden Designer und Fashion-Fachleute halten Pashmina für unverzichtbar in der heutigen Modewelt. Seine Erfolgsgeschichte wird weitergehen, da das Material mit seiner Vielfältigkeit immer wieder überzeugt und stets aufs Neue überraschen kann.

Seien Sie mutig und kreativ: Tragen auch Sie mit Stolz die alte Pashmina-Tradition mit sich! Hier finden Sie die extravagantesten Arten, einen Schal zu binden. Probieren Sie es doch einfach mal selber aus, erfinden Sie Ihren Look neu und lassen Sie sich von der Vielfalt überzeugen!

Schauen Sie sich doch hier unseren Schal-Binden-Ratgeber einmal an:

Schal-binden-Ratgeber