Monatsarchiv für November 2008

Der Mythos vom Nikolaus und seiner Mütze

In der Adventszeit beschäftigen sich Kinder wie Erwachsene mit keiner anderen Gestalt mehr als mit dem Nikolaus. Viele Legenden ranken sich um die gutmütige Figur, die vor allem aufgrund des rot-weißen Gewandes und der Mütze gewisse Ähnlichkeiten mit dem heute bekannteren Weihnachtsmann aufweist. Doch während der Weihnachtsmann uns erst seit wenigen Jahrzehnten den Dezember versüßt, hat Nikolaus bereits vor vielen Jahrhunderten unter den Menschen gelebt und in dieser Zeit offenbar viel Gutes bewirkt. 

Sankt Nikolaus aus Myra in der heutigen Türkei war im 4. Jahrhundert ein christlicher Bischof von reicher Herkunft. Sein ererbtes Vermögen soll er Erzählungen zufolge unter den Bedürftigen verteilt haben. Ihm werden darüber hinaus viele Wunder nachgesagt, die er als Hüter der Gerechtigkeit bewirkt haben soll.  Als Ergebnis seines wundersamen Einflusses wird Nikolaus als Schutzpatron der Kinder, Kaufleute und Seefahrer sowie vieler Länder Osteuropas verehrt. Am 6. Dezember feiern wir ihm zu Ehren seinen Namenstag, an dem wir unsere Liebsten beschenken und die unartigen Kinder zum Besseren bekehren wollen. So war dieser Tag auch ursprünglich das Datum der Weihnachtsbescherung. Erst im Zuge der Reformation und der damit einhergehenden Ablehnung der Heiligenverehrung rückte der 24./25. Dezember ins Festtagszentrum und der kommerzielle Weihnachtsmann ersetzte zunehmend den heiligen Nikolaus. 

Weihnachtsmannmütze

Eigentlich trug Nikolaus zu seinem rot-weißen Gewand eine Mitra auf dem Kopf und einen Bischofsstab in der Hand, doch ist sein Einfluss auf das Aussehen des Weihnachtsmannes amerikanischer Prägung (Santa Claus) unübersehbar. So war die offizielle Kopfbedeckung der Bischöfe und folglich auch der Päpste außerhalb der Liturgie vom 12. bis ins 19. Jahrhundert der Camauro – eine rote Samtmütze mit Pelzbesatz. Sie sieht der heutigen Weihnachtsmannmütze sehr ähnlich, auch wenn diese im Laufe der Zeit mit Zipfel und Glöckchen ausgeschmückt wurde.

In unserem Webshop Hutshopping.de bekommen Sie ab einem Bestellwert von 75 Euro in der Vorweihnachtszeit eine solche Weihnachtsmütze geschenkt. Wir wünschen Ihnen eine entspannte Adventszeit und ein frohes Fest!

Imprägnierte Hüte halten länger…

Imprägniermittel legen sich wie ein unsichtbarer, dünner Film auf den behandelten Stoff und schützen ihn so vor Durchnässung. Dadurch wird die Oberfläche geschont, die ursprüngliche Optik erhalten und auch die Haltbarkeit der Stoffe verlängert.

Anti-Rain Imprägnierer

Der Kunde kennt Imprägnierer zumeist als Sprays, mit denen er seine Hüte, Schuhe und andere Textilien vor dem Tragen einsprüht, um sie wasser- sowie schmutzabweisend zu machen. Die Sprays bestehen größtenteils aus unbedenklichen Paraffinen, die aus Erdöl gewonnen werden. Kerzen, Petroleum und Cremes, wie Vaseline, enthalten übrigens ebenfalls in größeren oder kleineren Mengen Paraffin. Auch Kunstharze und Silikone finden aufgrund ihrer wasserabstoßenden (hydrophoben) Eigenschaften und relativ umweltschonenden Zusammensetzung Verwendung als Imprägniermittel. Der Sprühvorgang mit diesen Mitteln muss allerdings in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, weil sich der Wetterschutz gerade bei hoher Beanspruchung schnell abnutzt. 

 VitaFelt by Stetson

Es gibt darüber hinaus Stoffe, die sozusagen bereits über eine eingearbeitete Imprägnierung verfügen. So ist etwa Biberhaar von Natur aus gut wasserresistent und wird beispielsweise für die hochwertigen Hüte von Borsalino genutzt. VitaFelt ist dagegen ein technologisch vorbehandelter Wollfilz der Marke Stetson, der neben seiner wasserundurchlässigen Qualität auch knautschbar, rollbar und überaus leicht ist. Die Hüte aus der VitaFelt-Kollektion sind im Gegensatz zu den mit Imprägnierspray behandelten Textilien auch an den Nähten wasserdicht verarbeitet, weshalb sie einen nachhaltigen und zuverlässigeren Schutz gegenüber widrigen Wetterbedingungen bieten.

Beim gezielten Einsatz der Kopfbedeckung bei unbeständigem Wetter oder gar Regen, wie es etwa beim Angeln oder anderen Outdooraktivitäten der Fall ist, empfehlen sich sogenannte Klima- und Funktionstextilien. Gore-Tex, Teflon & Co. wurden speziell für diesen Zweck entwickelt und lassen den Regen einfach abperlen. Dennoch dürfen auch diese Stoffe mit einem Spezialspray nachbehandelt werden, da sie unter anderem durch häufiges Waschen einen Teil ihrer Funktionalität einbüßen können.

In der Schlechtwetterzeit empfiehlt sich ohnehin, Hüte aus unbehandelten Stoffen mit einem Imprägnierspray nachzubehandeln. So bleiben sie länger schön und bieten auch Schutz, wenn Sie mal vom Regen überrascht werden…