Monatsarchiv für August 2007

Baskenmütze auf dem Weg durch die Geschichte.

Das Wort “beret” ist die französische Bezeichnung für Baskenmütze. Diese klassische, zeitlose Kopfbedeckung wird in der Regel als zivile Bekleidung verwendet, hin und wieder jedoch auch im Militärwesen eingesetzt. Es gibt die Baske in verschiedenen Farben, von denen die Töne rot, blau, grün und schwarz am gängigsten sind.
Die Baskenmütze ist eine flache Mütze aus Filz oder Wollgewebe. Sie stammt aus dem 13 Jahrhundert und hat sich seither kaum verändert. Unter dem baskischen Namen txapela wird die Baskenmütze seit sehr langer Zeit in den Gebirgstälern der Pyrenäen im französischen Baskenland und im benachbarten Bearn getragen. Während der Französischen Revolution gelangte die beliebte Kopfbedeckung nach Paris und startete ihre Erfolgsgeschichte bis in die heutige Zeit.
Viele Ableger der Baskenmütze, wie z.B. Flatcaps oder Schirmmützen, wurden seitdem produziert und erfreuen sich großer Popularität.

Baskenmütze auf dem Weg durch die Geschichte.Strickbaske StrickmützeBaskenmütze Baske Baskenmütze und mehr

Der Cowboyhut oder auch Westernhut

Der Cowboy- oder auch Westernhut ist ein typisches Bekleidungsstück des nordamerikanischen Cowboys. Heutzutage sind diese Kopfbeckungen mehr als nur ein Sonnen- oder Regenschutz und dienen oftmals als modisches Accessoire, das in vielen verschiedenen Materialien wie Stroh, Filz oder Leder erhältlich ist. Ob Hollywood-Schauspieler oder Rockstars: Viele bekannte Persönlichkeiten folgen dem aktuellen Trend und schmücken ihr Haupt mit einem Westernhut. Von der klassischen Cattleman-Form der Rancher bis hin zum breitkrempigen Hut gibt es heute unzählige verschiedene Formen. Der typische Cattleman zeichnet sich beispielsweise durch seine breite, seitlich leicht nach oben verlaufende Krempe, ein Hutband aus Rips oder Leder sowie die drei Einbuchtungen am Kopfteil aus. Die Kultmarke im Westernbereich ist zweifelsohne Stetson USA. So ist der Begriff „Stetson“ längst ein Synonym für „Cowboyhut“ geworden. Stetson-Hüte sind ein Muss für jeden richtigen Westernfan und alle, die mit der Mode gehen wollen.

 

Man kann nur mit dem Hut grüßen, den man hat.

Traditionelle Kopfbedeckungen

Traditionelle Kopfbedeckungen

Als Beispiel geschlechtsspezifischer und über Generationen weiter gegebener Kopfbedeckungen, lassen sich in der Bretagne eine Vielzahl unterschiedlicher Hutformen finden.

Der Herr trägt zu besonderen Festen einen schwarzen, breitrandigen Filzhut mit rundem Kopf und rundherum, leicht aufgeschlagenem Rand. Angelegt an diesen Hut, entstand die im Modistinnenhandwerk gebräuchliche Bezeichnung “Breton”.

Die Dame ziert, je nach Region, eine weiße Spitzenhaube (Coiffe) oder eine bis zu 30 cm lange Röhre (Bigouden-Haube) aus Strohhalmen.

Solche traditionellen Hutformen brachten die Herkunft und den sozialen Stand der Trägerin und des Trägers zum Ausdruck.

Mit dem Hut in der Hand ist man kleiner.