‚E I S A N G E L N‘: Was verbirgt sich hinter diesem spannenden Begriff?

Gehört haben wir den Ausdruck wohl alle schon einmal, aber was genau ist Eisangeln und was hat das mit den Themen rund um die Welt der Kopfbedeckungen zu tun?

Das Eisangeln ist eine der wohl atemberaubendsten Sportarten überhaupt. Ständig mit der Angst lebend, ein für den menschlichen Körper äußerst gefährliches Eisbad nehmen zu müssen, ist nur eine der Nebenerscheinungen, die den Eisangler begleiten. Besonders verbreitet ist das Eisangeln, oder auch Eisfischen, in den skandinavischen Ländern sowie in Kanada und Russland. Im Grunde genommen ist Eisangeln nichts anderes als normales Angeln auch, nur mit dem kleinen Unterscheid, dass es auf gefrorenen Seen stattfindet. Dazu bohrt der Angler eine sogenannte Wuhne, ein etwa fünfzehn Zentimeter großes Loch, in die Eisplatte und versucht anschließend, mit einer deutlich kürzeren Route, als man es vom Standardfischen oder Sportfischen gewöhnt ist, mittels eines Köders Fische anzulocken.

Und genau an dieser Stelle wirft sich die Frage auf, warum Menschen auf zugefrorenen Seen sitzen, umhüllt von Eis und Schnee, meist nichts anderes im Blickfeld als weiße Weiten, um stundenlang zu frieren. Dass es mittlerweile viele spannende, teilweise auch mutige Freizeitbeschäftigungen gibt, sollte uns allen spätestens seit der Ära österreichischer Getränkehersteller klar sein, aber was genau macht das Eisangeln so faszinierend? Es ist die Nähe zur Natur, zur absoluten Unberührtheit. Ein Suchen nach Stille und zugleich Entspannung, aber stets den Nervenkitzel im Gepäck.36407tAber noch wichtiger als Bohrer und Angel ist die passende Schutzkleidung. Hier kommt die Kälte nämlich von unten und von oben. Da hilft nicht nur ein dickes Paar Socken und eine Strickmütze, da müssen schon ganz andere Geschütze aufgefahren werden, um vor möglichen Erfrierungen zu schützen. Neben Skianzügen, Moon Boots und Thermowäsche kommt es vor allem auf die richtige Kopfbedeckung an: Da hilft nur der Einsatz von Lapeers oder auch Ushankas sowie Fellmützen im Allgemein.Wichtig ist der Einsatz der richtigen Materialien. Synthetische Hochleistungsstoffe oder aber seit Jahrhunderten bewährte Tierfelle in Kombination mit Leder oder Federn sind dabei das absolute Minimum, um annähernd der Kälteeinwirkung von Himmel und Erde entgegenwirken zu können.

Die Natur gibt auch bei der Wahl der richtigen Kopfbedeckung für den Eisangler den Ton an. Was sich in der Tierwelt bewährt hat, greift der Mensch zurecht auf und verarbeitet es zu passendem Witterungsschutz. Fliegermützen aus Fell mit Ohren- oder Nackenklappen oder auch Ushankas, die über dem Kopf zusammengebunden werden können, sind einige der wenigen in Frage kommenden Mützen, die bei diesem ruhigen und dennoch aufregenden Sport ein absolutes Muss darstellen.